purgatoryAm 14.09.2007 erscheint mit „Labyrinth“ ein neues Album aus dem Hause Blutengel. Mit Lucifer gibt es einen ersten Vorgeschmack auf „Labyrinth“. Die Single gibt es in zwei verschiedenen „Konfigurationen“. Zum einen als „Lucifer (Blaze)“, zum anderen als „Lucifer (Purgatory)“ betitelt, besteht der größte Unterschied wohl in der Trackliste und der Farbwahl des Covers.

Gemeinsam haben die beiden Veröffentlichungen nur das Motiv des Covers und die Single-Version von „Lucifer“. Neben jeweils einem Remix des Titeltracks beinhalten beide CDs je zwei unterschiedliche Live-Tracks sowie einen älteren Song, der neu geremixt wurde. Soviel zu den „Eckdaten“.

blazeLucifer (Blaze) beginnt (genauso wie „Purgatory“) mit der eigentlichen Single. Lucifer kann man getrost als typisch Blutengel bezeichnen – dunkle Harmonien verschleiern den sonst sehr poppigen Refrain der mit Hilfe von Ulrike Goldmann zum Besten gegeben wird. Der schleppende Beat, der sich durch die Single zieht, erzeugt einen zusätzlichen, düsteren Eindruck. Als Remixer ist auf „Blaze“ Rabia Sorda alias Erk Aicrag zum Zuge gekommen. Eine gute Wahl! Der sonst eher durchschnittliche Song bekommt durch die verzweigtere Produktion ein wesentlich interessanteres Gesicht ohne jedoch seine poppige Seite gänzlich zu verlieren.
Mit Black Roses (reworked by Eminence of Darkness) gibt es einen der ganz großen Hits von Blutengel in einem neuen, moderneren Gewand. Da das Original mittlerweile ausverkauft ist, sollte man hier ruhig zugreifen, denn Eminence of Darkness haben einen guten Job gemacht. Als weiteren Bonus gibt es noch die beiden Live-Tracks „My Saviour“ und „Der Spiegel“ die dieses Release für den Fan perfekt abrunden.

purgatoryAuf der Lucifer (Purgatory) wurden die Elektroniker und Labelkollegen von Necessary Response für den Mix beauftragt. Heraus gekommen ist ein etwas langsamerer Remix des Originals, der nicht ganz so überzeugen kann wie der von Rabia Sorda. Mit Seelenschmerz 2007 gibt es dann noch den Hit von Blutengel schlechthin. Auch hier haben ‚Eminence of Darkness‘ an den Reglern gedreht und einem alten Clubhit ein neues Gesicht verpasst.
Solitary Angel und Bloody Pleasure als Live Versionen runden die Maxi ab.

Lucifer konnte zwischenzeitlich zwar in die Top 60 der deutschen Single-Charts vorstoßen, dennoch handelt es sich eher um ein mehr als durchschnittliches Release. Gerettet wird die Single lediglich durch die Live-Tracks und die Remixe von Seelenschmerz und Black Roses. Man darf dennoch auf das kommende Album gespannt sein.

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