Piet Blank und Jaspa Jones haben sich in den vergangenen Monaten wieder ihrer Jugend besonnen und dabei erneut ihre Plattensammlung durchstöbert. Das Ergebnis liegt nun in Form der fünften „So80s“ Tripple CD vor. 25 Klassiker aus den 80ern in extralangen 12“ Mixes und ein von Blank & Jones zusammengestellter DJ-Mix von 19 Songs, bilden auch dieses Mal das Fundament für diese erfolgreiche Compilation.

Ein Blick auf die Tracklist der ersten CD offenbart recht schnell, dass dieses Mal deutlich mehr Songs aus dem täglichen Radioprogramm ihren Weg auf die Kopplung gefunden haben. Songs wie „Hold Me Now“ von den Thompson Twins, „The Look Of Love“ von ABC, „True Faith“ von New Order, „Hey Little Girl“ von Icehouse oder auch „One Night In Bangkok“ von Murray Head sind täglich im Äther verfügbar. Diese Songs locken auf Grund ihrer ständigen Verfügbarkeit niemanden mehr hinter dem Sofa hervor und doch schaffen es Blank & Jones, eben diese Gassenhauer geschickt zwischen Perlen wie „Self Control“ von RAF, „The End“ von John Carpenter, „Mad World“ von Tears For Fears oder „Hungry Like The Wolf“ von Duran Duran zu parken.
Wie schon bei den ersten vier Kopplungen, schaffen es die beiden DJs auch dieses Mal wieder, die einzelnen Titel des exklusiven Megamixes harmonisch ineinander überfliessen zu lassen.

Lediglich das unrühmliche „Dolce Vita“ von Ryan Paris zwingt den Hörer zum Drücken der Skip-Taste. Weshalb diese gruselige Komposition den Weg auf die Compilation gefunden hat, wird wohl ein Geheimnis der beiden DJs bleiben.

Auf CD 2 und CD 3 gibt es neben sämtlichen Songs die im Megamix vertreten sind, auch weitere Klassiker des kunterbunten Jahrzehnts zu hören.
Los geht es auf CD 2 mit Amii Stewart, die mit “Friends“ 1984 einen Nummer 1 Hit in Italien landen konnte. Ähnlich relaxt tönen auch „City Lights“ von William Pitt und dem nach wie vor wunderbaren „Hey Little Girl“ von Icehouse. Sieht man von wenigen Ausnahmen ab, herrscht auf dem zweiten Silberling eine beschwingende und zudem wenig aufdringliche Atmosphäre, was wiederum bestens zum “Easy Listening“ taugt.

Auf der dritten Silberscheibe geht es hingegen deutlich ‚knackiger‘ zur Sache. Neben Duran Duran, Murray Head, Fine Young Cannibals und ABC, gesellen sich auch weniger bekannte Künstler wie Deacon Blue und Fake dazu. Das Ergebnis ist ein abwechslungsreicher Mix aus damaligen Megahits und einzelnen Insidertipps.

Auch wenn Blank & Jones für „So80s Volume 5“ wieder viele exklusive Remixes ausgegraben, restauriert und verfügbar gemacht haben, ist die Auswahl der einzelnen Songs nicht immer geglückt. Das wird umso deutlicher, wenn man zum Vergleich die Vorgänger heranzieht. Was bleibt, ist eine überschaubare Selektion einzelner Hits mit Charakter und ein überzeugender Megamix.

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