Zum dritten Mal findet heute und morgen das Blackfield Festival im Gelsenkirchener Amphitheater statt. Zwei Tage, 20 Bands, Autogrammstunden, Verkaufsmeile und eine große Aftershowparty mit diversen DJs aus ganz Deutschland lassen an diesem Wochenende wirklich keine Wünsche offen. Depechemode.de wird dieses Jahr erstmals LIVE vom Festival berichten und euch mit regelmäßigen Updates auf dem Laufenden halten!

Folgende Bands werden dieses Wochenende das Amphitheater in Gelsenkirchen zum Beben bringen:

Samstag, 12.06.2010


11:00 Einlass

12:00 – 12:30 SCREAM SILENCE

12:45 – 13:25 JESUS ON EXTASY

12:40 – 14:20 AESTHETIC PERFECTION

14:35 – 15:15 GIRLS UNDER GLASS

15:35 – 16:20 ZEROMANCER

16:40 – 17:25 DIORAMA

17:45 – 18:30 VIVE LA FETE

18:50 – 19:45 DEATHSTARS

20:10 – 21:10 COVENANT

21:30 – 23:00 FRONT 242 (exklusive Best Of Show!)
22:00 AFTERSHOWPARTY

DJ Gillian (Dark Dance Treffen)

DJ Grey (Ringlokschuppen Bielefeld)

DJ Mike (Matrix Bochum)

+ Special Guest

Sonntag, 13.06.2010


11:00 Einlass

12:00 – 12:35 XP8

12:50 – 13:25 TRAUMTÄNZER
13:40 – 14:15 TYSKE LUDDER

14:30 – 15:10 S.P.O.C.K.

15:30 – 16:10 SONO

16:30 – 17:15 SALTATIO MORTIS

17:35 – 18:25 :SITD:

18:45 – 19:40 OOMPH!

20:10 – 21:10 SUBWAY TO SALLY

21:40 – 23:00 UNHEILIG

Bevor es in gut 12 Stunden los geht, gibt es an dieser Stelle noch zwei wichtige Infos für alle Festival Besucher und Unentschlossenen!

Kurzfristig wurde am heutigen Nachmittag der Auftritt von SAVA (Sonntag) auf Grund von Krankheit abgesagt. Als Ersatz werden TRAUMTÄNZER die Bühne entern.

Eintrittskarten: An der Tageskasse werden noch ausreichend Tickets für das Blackfield Festival bereitstehen! Die Tageskasse hat sowohl am Samstag, als auch am Sonntag von 09:00 Uhr – ca. 21:00 Uhr geöffnet.

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Herzlich Willkommen bei unserem Live-Ticker vom diesjährigen Blackfield Festival!

Mit rockigen Tönen von Scream Silence und Jesus On Extasy wurde das diesjährige Blackfield Festival im Gelsenkirchener Amphitheater eröffnet. Vor gut gefülltem Haus lieferten beide Bands eine solide Show ab und spielten, pünktlich zum Auftritt von Aesthetic Perfection, die Regenwolken weg. Unterstützt von druckvollen Drums und einem Keyboarder, präsentiert sich Daniel Graves dabei bestens gelaunt und lieferte den tanzenden Fans einen kleinen aber sehr feinen Einblick in sein aktuelles Album „Close To Human“.

Zwischenzeitlich hat sich das Amphitheater am Rhein-Herne-Kanal merklich gefüllt und auch die Sonne hat sich kurzzeitig blicken lassen. Mit gut gelaunter und vor allem ausgelassener Stimmung begrüßten die Besucher nach kurzer Umbauphase Girls Under Glass, die als vierter Act des heutigen Tages auf der Bühne standen. Mit einer Art Best-Of Set liefern die Hamburger ein überzeugendes Konzert ab, das kaum Wünsche offen ließ.

Mit den Electro-Rockern von Zeromancer folgte das erste große Highlight des heutigen Tages. In ihrem gut 35 Minuten dauernden Set lieferten die Norweger ein Feuerwerk erstklassiger Tracks ab. Von „Clone You Lover“ über „Doppelgänger… I love you“ bis hin zu ihrer erstklassigen Depeche Mode Coverversion von „Photographic“ waren sämtliche Hits vertreten. Selbstverständlich mit dem gewohnten Schuss Extravaganz und Rock. Großes Kino!

Mit Diorama folgte der erste „Electropop-Act“ des Tages. Wie schon bei den ersten Bands, wurden auch bei den Reutlingern die einzelnen Songs mit Drums und Gitarre verstärkt. Eine gelungene und runde Sache, die die Fans durchaus zu honorieren wussten. Frontmann Torben Wendt lieferte dabei eine mitreißende und durchweg überzeugende Show ab. Zu hören gab es vorwiegend Songs aus der jüngeren Vergangenheit wie z.B. „Why„, „Child of Entertainment“ oder „Cubed„.

Partytauglich ging es auch mit den Belgiern von Vive La Fête weiter. Während der durchweg trashige Sound durchaus okay war, konnte der Gesang bzw. das phasenweise Gekreische von Frontfrau Els Pynoo nicht wirklich überzeugen.

Nachdem die Rocker von den DEATHSTARS
 ihren Part zum Festival beigesteuert hatten, folgten endlich Covenant. Überlegen und souverän wie immer lieferten die Jungs eine fette Show ab. Partystimmung pur! Schweißtreibende Floorburner à la „Ritual Noise„, „Der Leiermann“ und „Call The Ships To Port“ sorgten nicht nur bei den Fans der Band für ausgelassene Stimmung. Tolle Show!
Als Headliner betraten Punkt 21:30 Uhr die EBM Pioniere von Front 242 die Bühne, um mit ihrer exklusiven Best Of Show den glanzvollen Höhepunkt des ersten Festivaltages zu setzen. „Headhunter„, „Tragedy For You“ und „Quite Unusual“ waren nur drei der Songs, die die Fans vor der Bühne in Bewegung hielten. Die Belgier hatten sichtlich Spass und lieferten eine großartige Show ab.

Tag 2 – die Sonne brennt. Die anfänglichen Regenschauer vom Vortag sind vergessen und auch sonst scheinen insgesamt mehr Festivalbesucher das Amphitheater aufgesucht zu haben. Mit XP 8, TRAUMTÄNZER, die als Ersatz für SAVA eingesprungen sind, sowie TYSKE LUDDER
 beginnt der zweite Festivaltag ausgesprochen elektronisch. Sieht man mal von den unterirdischen Texten von TYSKE LUDDER und den noch bescheideneren Zwischenrufen des Frontmanns („S**k My Dick“) ab, gingen die ersten beiden Bands durchaus in Ordnung.

Mit S.P.O.C.K. gab es am frühen Nachmittag den ersten Höhepunkt des Tages. Die drei Schweden hatten die Festivalbesucher mit ihrem Synthiepop von Anfang an fest im Griff und ernteten nach ihrem Gig tosenden Applaus. Wie die meisten Bands zuvor, spielten auch S.P.O.C.K. einen Zusammenschnitt ihrer Hits – neue Songs gab es leider nicht zu hören.
Zu hören gab es im Anschluss leider auch nichts von SONO. Die Hamburger steckten auf der A 2 im Stau fest und mussten kurzfristig ihren Auftritt absagen. Ein riesiger Wermutstropfen – schade!
Die letzten elektronischen Sounds lieferten am frühen Abend :SITD:
, die mit ihren wuchtigen Bassboliden und einer energiegeladener Show durchaus zu überzeugen wussten.

Viel Musik in entspannter Atmosphäre, eine kleine aber feine Einkaufsmeile und eine wirklich gelungene Aftershowparty am Samstagabend haben das Blackfield Festival 2010 zu einer runden Sache werden lassen.

Bleibt abzuwarten, was uns 2011 erwartet…!

www.blackfield-festival.de

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