CoverIn Zeiten des schnelllebigen Musikbusiness verwundert es kaum noch, in welcher Vielzahl neue Musikprojekte das Licht der Welt erblicken. Leider (oder auch zum Glück!) verschwinden viele dieser Bands ebenso schnell, wie sie auf der Bildfläche erschienen sind. Wie es sich mit Avoid Kharma verhalten wird – wir werden sehen.

David, Thorsten, Jens und Malte haben zum Teil bereits in anderen Bands Erfahrungen gesammelt, so dass zumindest die Grundlagen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit geschaffen sein dürften.

Musikalisch bewegen sich Avoid Kharma auf ihrem Debüt „No Paradise“ irgendwo im weiten Feld der elektronischen Musik, mit einer Prise EBM hier und einem Spritzer Industrial dort. Abgerundet wird das Ganze mit einer Portion Futurepop, ohne jedoch zu stark in eine der angesprochenen Richtungen abzudriften. Diese Kontinuität und Gradlinigkeit verleiht Songs wie „Not Real„, „Terrabyte„, „No Paradise“ oder „The Worst Day“ einerseits extreme Clubtauglichkeit, andererseits bleiben die Tracks aber auch in gewisser Art eingängig.

Abwechslung gibt es bei den insgesamt zwölf Songs u.a. mit „The Hostage„, einer schleppenden Nummer, die zusammen mit Chris Pohl eingesungen wurde und die Erinnerungen an ältere Produktionen von Blutengel wach werden lässt. Auch „Rebirth“ fällt durch seine harten und verzerrten Shouts etwas aus dem Gesamtkontext.

Insgesamt liefern Avoid Kharma mit ihrem Erstling „No Paradise“ ein cluborientiertes Werk ab, das einige mitreißende Nummern bereithält. Man darf gespannt sein, was in Zukunft von dem Viermannprojekt kommt.

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www.myspace.com/avoidkharma

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