compassNicht ganz so lange wie seine Genrekollegen von mesh, hat uns Tom Shear alias Assemblage 23 auf sein neues Album warten lassen. Zwar liegen zwischen dem Vorgänger „Meta“ und „Compass“ zweieinhalb Jahre Produktionszeit, diese hat Tom allerdings auch bestens genutzt und serviert uns ein ausgefeiltes Werk, das einige seiner bisher besten Songs bereithält.

Bereits mit der Vorabsingle „Spark“ überraschte Tom mit einer verspielten und eingängigen Nummer, die exemplarisch für die Songs auf „Compass“ steht.
Das Album ist dabei überwiegend von kühlen, leicht reserviert wirkenden, synthetischen Sounds geprägt, die sich mit warmen Klangteppichen, mitreißenden Refrains oder Hooklines abwechseln und so den typischen Assemblage 23 Sound generieren.

Mit Sirenen startet das Album und damit auch das zackige „Smoke„, einer typischen Clubnummer aus dem Hause Assemblage 23.
Tanzbar bleibt es auf dem neuen Silberling auch im weiteren Verlauf, wobei sich verträumter Electropop á la „Impermanence“ oder „Angels & Demons“ mit etwas sperrigeren Songs wie „Collapse“ und „Alive“ abwechselt. Zwischendurch blitzt dann noch mit „Greed“ ein erstklassiger Clubstampfer hervor und sorgt für die schnelleren Momente auf „Compass„.

Abgerundet wird der neue Silberling mit den balladesken Tönen von „How Can You Sleep?“ und „The Cruelest Year„, bei denen Tom Shear ein weiteres Mal beweist, dass er ein Händchen für eingängige Melodien und deren perfekte Produktion besitzt.

Wer sich die limited Edition im dicken Digipack gönnt, bekommt auf der Bonus CD drei weitere neue Songs, sowie zwei bisher nicht veröffentlichte Remixes von „Spark“ und „Greed„.
Bei den Tracks „Grind“ und „Alone Again“ handelt es sich um zwei Balladen, die ohne Probleme an die hohe Qualität von Compass anschließen können. „Chosen“ ist dagegen eine 1A Clubnummer, die zwar vom Sound eher minimalistisch, dafür aber insgesamt erfrischend clubbig ausgefallen ist.

Compass“ ist ein durch und durch homogenes, poppiges Werk geworden, das keine Schwachstellen aufweist. Soundtechnisch lässt sich Tom auf seinem neuesten Silberling nicht lumpen und kann mit verspielten Elementen und ausgefeilten Arrangements für den nötigen Aha-Effekt sorgen.
Jeder Song überzeugt mit seiner individuellen Note, die dem Album die nötige Abwechslung verleiht und für kurzweiligen Hörgenuss sorgt. Kauftipp!

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Kommentar

  1. dreamer
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    29.10.2009 - 10:03 Uhr

    tom shear ist genial! um längen besser als z.b die letzte vnv nation!