Seit Anfang der 1990er Jahre ist Armin van Buuren als DJ aktiv und begann 1995 auch eigene Tracks zu produzieren. Erst im Jahre 2003 veröffentlichte er sein erstes Album „76„, welches lediglich in seinem Heimatland, den Niederlanden, in die Charts einstieg. Mit „Intense„, seinem fünften Studioalbum, meldet sich Armin nun lautstark zurück.

Platte Dance- & Trance-Attitüden waren nie das Ding von Armin van Buuren. Sicherlich zählt dies auch zu den Umständen, die ihn immer wieder auf die Pole-Position des internationalen ‚DJ-Ratings‘ vom DJ Mag gehoben und dadurch zum beliebtesten Plattentellerartisten der Trance- und Dance-Gemeinde gemacht haben.
Bereits auf dem letzten Album präsentierte sich der Holländer von einer poppigeren, aber in der Gesamtheit letztendlich dann doch wieder ‚clubaffineren‘ Seite.
Als Gastsänger holte sich Armin in den vergangenen Jahren bekannte SängerInnen wie Sharon den Adel (Within Temptation ), Adam Young ( Owl City ) oder Sophie Ellis Bextor ins Studio und verlieh seinen Songs durch den Einsatz dieser markanten Stimmen einen gewissen Wiedererkennungswert.
Auf „Intense“ ist Armin van Buuren nun noch ein Stück weiter gegangen und hat sich unter anderem die Rockband seines Bruders zu Nutzen gemacht, um einzelnen Songs ein organischeres Timbre zu verleihen. Bereits mit dem elektrifizierenden Opener „Intense“ gibt es eine perfekte Symbiose aus klassischer Violine und bebenden Beats zu hören, die für sich genommen das Album bereits auf den Punkt bringen.

Der Großteil des Albums wird von poppigen Tracks wie „This Is What It Feels Like„, „Alone“ und „Waiting For The Night“ dominiert, die den Spagat zwischen (Vocal-) Trance und klassischen Popelementen problemlos vollziehen.
Reinrassige Clubtracks sind dieses Mal eher spärlich gesät, blitzen aber in Form von „Pulsar„, „Won’t Let You Go“ und „Who’s Afraid Of 138?“ immer wieder mal hervor.

Armin van Buuren ist mit „Intense“ ein beeindruckend abwechslungsreiches Album gelungen, das aus durchweg erstklassigen Songs besteht und den Spagat zwischen Club- und Pop-Musik besser als je zuvor vollzieht. Tipp!

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