Am Donnerstag läuft der Film “ The American“ mit George Clooney in der Hauptrolle in den bundesdeutschen Kinos an. Die Geschichte des Auftragskillers Jack, der sich in einem kleinen italienischen Bergdorf auf seinen letzten Job vorbereiten will, lief in den USA bereits mit großem Erfolg. Was das mit Depeche Mode zu tun hat, erschließt sich aus der Antwort auf die Frage, wer den Film gedreht hat. Anton Corbijn führte beim Blockbuster Regie – Haus- und Hoffotograf von Depeche Mode und Regisseur zahlreicher Musikvideos der Band.

Es ist der zweite Kinostreifen des Holländers, der Gefallen an den großen Filmen gefunden hat. Sein erstes Werk „Control“ (2007) über das kurze Leben des Sängers Ian Curtis drehte der 55-Jährige noch in Schwarzweiß. In „The American“ setzt Corbijn seinen Hauptdarsteller George Clooney dagegen in Farbe in Szene. Unabhängig von der Kolorierung ist Kinofilm ein echter Corbijn. Welt Online sah sich sogar veranlasst, Parallelen zum Depeche Mode-Video „Enjoy the Silence“ zu ziehen: „Corbijns Film ‚The American‘ sieht in vielem wie ein Remake des Videos aus. Nur umgekehrt.“

Eine Überraschung des Films ist der Soundtrack. Er stammt von Herbert Grönemeyer, der mit Corbijn seit 22 Jahren eng befreundet ist. Es war Antons Idee, Grönemeyer für den Film zu engagieren. „Er klingt so, wie Herbert daheim Piano spielt. Wunderbar!“, freut sich der Holländer über das Resultat. Für Grönemeyer war die Arbeit an der Filmmusik ungewohnt. Bislang hatte er nur einziges Mal zum TV-Film „Sommer in Lesmona“ die Musik beigesteuert.

In einem Interview mit der Fernsehzeitung TV-Spielfilm verriet Anton, dass er schon wieder an neuem Film arbeitet, der diesmal in Deutschland spielen wird. Wir von depechemode.de hoffen, dass Anton möglichst bald auch wieder Dauergast bei Dave, Martin und Fletch sein wird – zum Beispiel für Fotoaufnahmen zu einem neuen Album.

Wenn ihr Euch den Film in den nächsten Tagen anschaut, schreibt uns doch Eure Meinung. Wir sind gespannt!

 Sven Plaggemeier
Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er zurzeit als Online-Projektmanager, Social Median und Online-Redakteur. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

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Kommentare

  1. MoDM
    29
    10.10.2010 - 4:09 Uhr

    eben aus dem Kino zurück,,, meiner Meinung nach ist der Film gut, – die Geschichte zeitweise vorhersehbar, die Bildeinstellungen absolut schön und tiefgründig – typisch Corbijn. Ein Film für die große Leinwand. Spannung, Erotik, viel Gefühl und Bildsprache; ein hervorragender Clooney in ungewohnter Rolle, – viel Mimik, wenig Worte. Als aufmerksamer Zuschauer gibt es sogar was zum schmunzeln.

  2. dirk
    28
    25.9.2010 - 12:15 Uhr

    Also ich fand den „Film“ voll Scheißeödelangweilig . Keine Spannung , keine Story , nur ein paar schon aus DM Videos und Konzistreams bekannte Kameraeinstellungen . Hätte der bekannte US Schauspieler nicht mitgemacht , könnte man auch noch sagen „ohne“ Schauspieler . Keine Ahnung warum der bei `nem Quatsch mitgespielt hat , ist vielleicht `n Kumpel von Anton C . Aber in dem Film ist einfach gar nix interessantes oder spannendes , ist einfach nur öde . Schade um die 9 € , aber Popcorn war gut , Sprite auch . Manche sind soger früher gegangen . Ich schloss die Augen und beschränkte mich auf`s hören . Hat auch gereicht .

  3. XXX
    27
    19.9.2010 - 16:52 Uhr

    @ Pat

    Na du scheinst ja ein ganz Schlauer zu sein. Seit wann ist den Exciter aus den Neunzigern? Was die anderen drei Alben angeht habe ich meine Persönliche Meinung abgegeben und mit 1,5 Alben als hörenswert bewertet, leider sind sie mir nicht mehr wert. Somit stand es dann 4 : 1,5 für die Achtziger aus meiner Sicht. Aber wieso probiere ich dir das zu erklären, begreifst du eh nicht !!! Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Damit hast du dich für eine Ehrenrunde qualifiziert und darfst die Klasse wiederholen.

  4. Pat
    26
    19.9.2010 - 8:41 Uhr

    @XXX
    Du bist ja echt süss!!!
    Du kennst aber schon die Alben Violator, SOFAD, Ultra, Exiter usw., oder etwa nicht???;-)
    Hör sie Dir mal an, die sind echt nicht schlecht und sie hatten auch einen nicht ganz unerheblichen Einfluss auf die Entwicklung von Depeche Mode…;-)
    Für Dich gibt es nach Deinem Kommentar leider nur ein glattes „Ungenügend“ und Karten fürs nächste AHA-Konzert…:-)

  5. LuisasMum
    25
    18.9.2010 - 23:02 Uhr

    Hab mir den Film grad angeschaut und mir hat er echt gut gefallen; etwas strange, aber gut gemacht; zumindest hab ich nicht auf die Uhr geschaut im Kino und das bedeutet bei mir, dass er nicht langweilig war ;-)))
    die Musik is für meinen Teil auch Geschmacksache (meinen hat es nicht getroffen)…. hätten paar coole Songs von DM auch reingepasst lach.
    Und bitte jetzt wieder schöne Videos drehen gell Mr. Corbijn!!!! ;-))))))))
    In diesem Sinne, schönen Samstag abend an alle

  6. XXX
    24
    18.9.2010 - 18:58 Uhr

    @ Pat

    Interessant wie du dich über die Köpfe anderer hinweg setzt und darüber entscheidest welche CD’s aus welcher Ära nun die besseren sind. Na da bin ich ja seit Jahren auf dem Holzweg. Danke, dass du mich erleuchten konntest !!!
    Aus meiner Sicht steht es Albentechnisch 4 : 1,5 für die Achtziger und daran wird auch DEIN schlecht umgesetzter Kommentar nichts ändern.
    Natürlich wird Depeche Mode mit den Achtzigern in Verbindung gebracht, warum auch nicht? Ist schließlich die Zeit der Jugend der meisten hier Anwesenden die genau aus diesem Grund auch auf solche Partys gehen.
    Dafür gibt es von mir nur eine 4 -, du solltest aktiver am Unterricht teilnehmen um deine Versetzung nicht zu gefährden.

  7. mbdm + alanfan
    23
    18.9.2010 - 14:51 Uhr

    @pat

    sieh es trotzdem nicht so eng…als fan weiss man die band doch sowieso zu schaetzen.und das ist das wichtigste ..und auch macht es jeder auf seine art (auch journalisten..ja auch wenn sie manchmal nur einen job machen, manchmal gut und manchmal nicht so gut) .und.man freut sich einfach weil man etwas von der lieblingsband hoert.und auch nichtfans aufmerksam werden auf unsere band..man freut sich ohne blind zu sein (also gilt fuer mich)…kritik behalte ich im hintergrund…weil manchmal kann man nicht alles sofort aendern….und ich glaube fest immer dass das gute setzt sich durch.. so wie dm haben sich die jahre immer durchgesetzt und mit ihnen wir fans..

  8. Pat
    22
    18.9.2010 - 14:12 Uhr

    Wenn Redakteure meinen, einen Bericht über eine Band machen zu wollen, sollten sie sich doch wohl vorher auch über die Band informieren, oder nicht?
    Das gehört doch wohl allgemein zum Handwerk eines Journalisten.
    Ich weiß nicht, wie man sich über einen Bericht freuen kann, indem das „Phänomen DM“ so falsch dargestellt wird.
    Auf solche Berichte kann ich gut verzichten…

  9. mbdm + alanfan
    21
    18.9.2010 - 1:58 Uhr

    @pat

    ..es ist was wahres dran was du sagst..