Kraftwerk Live

Kraftwerk (Pressefoto: EMI Music)Der Tourkalender von Kraftwerk für 2014 hat sich in den letzten Wochen immer weiter gefüllt. Damit ihr den Überblick behaltet, geben wir Euch ein Update. Für Kraftwerk-Fans im deutschsprachigen Raum sind die Termine im Mai in Österreichs Hauptstadt Wien interessant.

Bei der Gelegenheit möchten wir auf ein relativ neues Buch über die Band hinweisen, die schon vor über 40 Jahren die Blaupause für moderne elektronische geliefert hat. die deutsche Ausgabe von „Kraftwerk: Die unautorisierte Biografie“ (Amazon) des englischen Musik-Biografen David Buckley ist Anfang Dezember 2013 erschienen und hat gute Kritiken in der Presse bekommen.

Kraftwerk live 2014

21.01.2014 Stockholm, Schweden – Cirkus
22.01.2014 Stockholm, Schweden – Cirkus
23.01.2014 Stockholm, Schweden – Cirkus (früh)
23.01.2014 Stockholm, Schweden – Cirkus (spät)
13.03.2014 Mexico City, Mexiko – El Plaza Condesa
14.03.2014 Mexico City, Mexiko – El Plaza Condesa
15.03.2014 Mexico City, Mexiko – El Plaza Condesa
18.03.2014 Los Angeles, USA – Walt Disney Concert Hall (früh)
18.03.2014 Los Angeles, USA – Walt Disney Concert Hall (spät)
19.03.2014 Los Angeles, USA – Walt Disney Concert Hall (früh)
19.03.2014 Los Angeles, USA – Walt Disney Concert Hall (spät)
20.03.2014 Los Angeles, USA – Walt Disney Concert Hall (früh)
20.03.2014 Los Angeles, USA – Walt Disney Concert Hall (spät)
21.03.2014 Los Angeles, USA – Walt Disney Concert Hall (früh)
21.03.2014 Los Angeles, USA – Walt Disney Concert Hall (spät)
23.03.2014 Oakland, USA – Fox Theater
24.03.2014 Oakland, USA – Fox Theater
25.03.2014 Oakland, USA – Fox Theater
27.03.2014 Chicago, USA – Riviera Theatre
29.03.2014 Toronto, Kanada – Sony Centre
30.03.2014 Montreal, Kanada – Metropolis
24.-25.04.2014 Asheville, USA – Moogfest
15.05.2014 Wien, Österreich – Festwochen (früh)
15.05.2014 Wien, Österreich – Festwochen (spät)
16.05.2014 Wien, Österreich – Festwochen (früh)
16.05.2014 Wien, Österreich – Festwochen (spät)
17.05.2014 Wien, Österreich – Festwochen (früh)
17.05.2014 Wien, Österreich – Festwochen (spät)
18.05.2014 Wien, Österreich – Festwochen (früh)
18.05.2014 Wien, Österreich – Festwochen (spät)
10.07.2014 Trenčín, Slovakei – Pohoda Festival
18.07.2014 Salacgriva, Lettland – Positivus Festival
19.07.2014 Salacgriva, Lettland – Positivus Festival
20.07.2014 Salacgriva, Lettland – Positivus Festival
02.08.2014 Rattvik, Schweden – Dalhalla

 Sven Plaggemeier
Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er zurzeit als Online-Projektmanager, Social Median und Online-Redakteur. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

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Kommentare

  1. T.M.F.K.A.D.B.
    10
    19.1.2014 - 15:35 Uhr

    @exitmusic
    Wenn sie erst zur Jahrtausendwende ihre Karriere begonnen hätten, würden sie m.M.n. heute wohl eher unter dem Label „Alternative-Rock“
    (irgendwo zwischen Placebo und … Muse oder so) einsortiert werden.

    Das liegt zum Teil auch daran, daß die Verwendung von elektronischem Equipment (Synths, Sampler) gegenwärtig keine große Sache mehr ist. Selbst mit kleinem Budget hast Du heutzutage als Newcomer unendlich viele Möglichkeiten. Und die Crossover-90er Jahre haben diese eng-abgesteckten Grenzen zwischen den Musikstilen (glücklicherweise) verwischt.

    Mit ihrem (fast) unbezahlbaren Equipment in den 80ern (NED Synthclavier II, Emu II+ usw.) wirkten sie noch, als ob sie direkt aus dem „Back to Future“-Film kämen und man dachte bei den Sounds ihrer Songs: „pfffff — Wahnsinn! Wie machen die das?!?“
    Es klang so, als ob jemand tagtäglich mit einem Richtmikro durch die Gegend laufen würde, um aus den Klängen seines Lebens „Popsongs“ (nein, Pophits!) zu machen. Depeche Mode waren für die elektronische Musik die Brücke von der Analog-Ära hin zum Digital-Zeitalter.
    In der Gegenwart wird zum Glück beides kombiniert (virtuelle Analog-Synths etc.).

    Und: Natürlich ist auch der Ausstieg von Alan (1995) eine Zäsur in der Bandgeschichte gewesen. Auch, wenn sie das später immer kleingeredet haben.
    Wie groß sein Einfluß heute wäre, kann ich nicht sagen. Als er ging, schien der aber ziemlich groß gewesen zu sein. Vielleicht hätten sie sich ohne die exzellente Arbeit von Tim Simenon (Ultra-Produzent, Ex-Bomb the Bass) auch schon ’96/’97 aufgelöst. Damals hingen dM bestimmt am seidenen Faden.
    Trotzdem kann ich mich auch sehr für Depeche Mode Pt.2 (1997- ??) begeistern.

  2. 18.1.2014 - 19:15 Uhr

    @Jetzt verwalten sie im Prinzip nur noch die Legende “Kraftwerk” (also die Kraftwerk zwischen 1974-1981).

    @T.M.F.K.A.D.B. Im Prinzip gebe ich dir recht und leider lässt sich dasselbe auch von Depeche Mode sagen, auch sie leben von dem was sie einst waren, also von den guten (kreativen) Jahren 1981-1997 und von den damaligen Hits.

    Sind wir doch mal ehrlich, wäre DM eine relative neue junge Band die erst im Jahr 2000 gegründet worden wäre wo stünden sie heute mit Alben wie „Exciter“ oder „Sounds Of The Universe“ in der Musikwelt?

    Damit man mich nicht falsch versteht, ich mag durchaus auch die neueren DM-Alben, aber würde das musikalische Output der letzten Jahre ab 2001 reichen um auch heute noch zu einer Legende zu werden?

    Das darf bezweifelt werden… und ja ich glaube eine neue Band würde mit solchen Singleauskopplungen wie Peace (SOTU) oder Goodnight Lovers (Exciter) oder auch Heaven (Delta Machine) ohne den DM-Background und der DM-Fanbase nicht mal groß in den Charts landen, geschweige den einen Plattenvertrag ergattern.

  3. T.M.F.K.A.D.B.
    8
    18.1.2014 - 18:05 Uhr

    @ Martin (nicht Lee)
    Der Vergleich mit dM ist auch völlig egal. Depeche habe ich nur deshalb gewählt, weil die Bandmitglieder hier jedem bekannt sein dürften.
    Von mir aus auch Paul McCartney ohne John Lennon, Ringo Starr, George Harrison; Roger Waters ohne David Gilmour, Nick Mason, Richard Wright (ohne Syd Barrett sowieso); Robert Plant ohne Jimmy Page, John Paul Jones, John Bonham … usw. usw.

    Dieses Credo der „persönlichkeitslosen Band“ hätte ja funktionieren können, wenn sich Kraftwerk von Beginn an wie z.B. Daft Punk inszeniert hätten. Haben sie aber nicht. Ich erinnere z.B. an die Neonschriftzüge „Ralf“, „Florian“, „Karl“, „Wolfgang“ (Mensch-Maschine). Oder die Bandfotos zu Trans-Europa-Express (1977). Da haben sie eindeutig Popstrategien angewandt, um sich zu vermarkten. Bei der Neu-Veröffentlichung ihres Back-Katalogs wurde das natürlich kaschiert. Legendenbildung…

    Musikalisch wirklich einflußreich sind sie m.M.n. nur zwischen 1977 und 1981 (Trans-Europa-Express bis Computerwelt) gewesen. Davor Autobahn und Radioaktivität (1974, 1975) würde ich als Alben auf dem Weg hin zur Kraftwerk-Werdung bezeichnen. Kraftwerk 1, 2 und Ralf & Florian (1970-73) sind nicht mehr als Fingerübungen gewesen.
    Durch den Ausstieg von Karl Bartos (1990/91) haben sie für mich erheblich an musikalischer Kreativität eingebüßt. Die letzte textliche Sprengkraft war ihnen soundso nach Computerwelt flöten gegangen. Jetzt verwalten sie im Prinzip nur noch die Legende „Kraftwerk“ (also die Kraftwerk zwischen 1974-1981).

  4. Martin (nicht Lee)
    7
    18.1.2014 - 13:26 Uhr

    @ T.M.F.K.A.D.B

    Ich finden dein Vergleich Kraftwerk = DM hingt ein wenig, da bei Kraftwerk alleine die Musik mit dem Visuellen in Vordergrund steht, nicht der Musiker selbst, während bei DM die ganze Band „Eins“ ist.

    Außerdem glaube ich nicht, das die zwei von dir genannten Songs wirklich von Kraftwerk sind.

  5. T.M.F.K.A.D.B.
    6
    18.1.2014 - 10:49 Uhr

    @testcase
    Du meinst Hütter & seine drei Robotnik-Dummies, die sich „Kraftwerk“ nennen.

    Wäre ungefähr so: Dave Gahan ginge 10 Jahre nach dem letzten Studioalbum von dM mit drei x-beliebigen Live-Musikern als „Depeche Mode“ auf Tour – ohne (!) Martin, Andy, Alan sowieso.

    Kraftwerk hätten sich nach „The Mix“ auflösen sollen. Die Tour damals wäre ein guter Abschluß gewesen. Schon mit „Electric Cafe“ (1986) waren sie längst nicht mehr zeitgemäß. Sicher gibt es auf „Tour de France Soundtracks“ (2003) ein paar gute Nummern (Aerodynamik, Vitamin z.B.), doch dafür haben sie unglaubliche 17 (!) Jahre gebraucht.
    Wahnsinnig kreativ! Nächstes Album: 2020

    Die beiden letzten (quasi aktuellen) Songs, die seit 2011 im Umlauf sind, klingen doch bloß noch wie eine Kraftwerk-Persiflage. Anstelle sich mit den Themen der Zeit (z.B. Androidisierung der Menschheit, siehe NSA-Utah Data Center-Totalüberwachung etc.; das wäre ein tolles Kraftwerk-Songthema!!) zu befassen, wie man das einst von ihnen gewohnt war, samplen sie Dagmar Berghoff.

    Music International (2011)
    https://www.youtube.com/watch?v=ruTCUI8_Iz4
    Musique electronique (2011)
    https://www.youtube.com/watch?v=QG3RlwErF0Q

  6. testcase
    5
    17.1.2014 - 15:14 Uhr

    (sorry – es das Album hieß „The Mix“)
    Ehrlichgesagt glaube ich dass Kraftwerk jetzt gerade erst das Maximum an „Bedeutung“ erreichen – es ist halt auch einfach so vieles von dem wahr geworden was sie in den späten 70ern/anfang 80er vorausgesagt haben.

  7. testcase
    4
    17.1.2014 - 15:12 Uhr

    Kraftwerk haben eine Menge an ihrem Sound herumoptimiert in den letzten Jahren – jedenfalls sind sie Live glaub ich besser denn je – auch gut dass sie Techno nun endlich „überwunden haben“ (das „Remix“-Album von 1992 war für mich immer der Tiefpunkt in der Kraftwerk-Geschichte).

    Als einziges ist manchmal schade dass der Krautrock-Charme der früheren Jahre nun komplett hinter den anonymisierten Roboterwesen verschwunden.
    Früher gab es da immer diese Ironie, dass da vier Musiker versuchen sich wie Roboter zu benehmen- jetzt ist die Technik halt massiv! Aber dafür eben auch voll unter Kontrolle zu Maximalstimulation des Publikums :)

  8. 16.1.2014 - 18:54 Uhr

    Alan Wilders Rückkehr zu Depeche Mode würde ich früher erwarten als ein neues Kraftwerk-Album. Man munkelt, dass das neue Werk „Running Gag“ heißen soll. Aber fertig ist es schon. Quasi.

    http://www.theguardian.com/music/2012/apr/17/kraftwerk-new-album

  9. T.M.F.K.A.D.B.
    2
    16.1.2014 - 14:54 Uhr

    Kraftwerk anno 2014 hat ja eh nix mehr mit dem Original (Hütter, + Schneider, Bartos, Flür) zu tun.
    Walt Disney Concerthall – das passt irgendwie zu dieser Revival-Combo.

    • Ben
      2.1
      17.2.2014 - 15:15 Uhr

      Was kam und kommt nach "Kraftwerk"?

      Streng genommen verfolgen eigentlich all die Gruppen und Interpeten, die von „Kraftwerk“ inspiriert wurden – bewusst oder unbewusst – das Nachahmungsprinzip. Wenn man sich mit der deutschen Formation genauer beschäftigt, merkt man erst, wieviel sie an Themen und Innovationen vorwegnahmen und auch an Gerätschaft verwendete – sowie teilweise erfand. Danach fehlte bei anderen Gruppen der wirklich neue Ansatz. „Daft Punk“ haben kein uninteressantes Konzept. Eigentlich sind sie aber Musiker, die als moderne „Biker“ auftreten und den Klang erzeugen, der sehr an „Earth, Wind & Fire“, „Chic“ + „Kraftwerk“ aus den 70er Jahren erinnert. Sie setzen bei der Umsetzung mittlerweile offensichtlich auch sehr auf „Kommerzpop“.
      Auch wenn es etwas provokant klingen mag: Im Grunde sind z.B. auch „Depeche Mode“ und „Daft Punk“ – etwas veränderte – „Kraftwerk-Revival-Bands“. Musikalisch und ideolgisch haben sie genau bei „Kraftwerk“ hingehört + zugeschaut – dabei allerdings auch das Gesehene und Gehörte durchaus gut weitergetragen. Das „Autobahn“ und „Radio-Aktivität“ nicht wichtig oder prägend waren, ist sicherlich nicht ernst gemeint.

  10. Martin (nicht Lee)
    1
    16.1.2014 - 10:06 Uhr

    Na Toll! Kein Konzert in Deutschland und immer noch kein Hinweis auf ein neues Album, oder?